Auch Du kannst es:
Anmelden. Wangenabstrich. Fertig.
Registriere Dich jetzt als Stammzellspender für Blutkrebspatienten.

MITMACHEN, HELFEN, LEBEN RETTEN

Es kann jeden treffen – etwa alle 45 Minuten wird allein in Deutschland eine Leukämie festgestellt, die häufigste Krebserkrankung unter Kindern und Jugendlichen. Bei Leukämien und anderen schweren Erkrankungen des blutbildenden und lymphatischen Systems ist eine Stammzellspende eines „genetischen Zwillings“ häufig die letzte Überlebenschance. Vielleicht bist Du schon jetzt der gesuchte Lebensretter!

1. Registrierung

Formular ausfüllen und abschicken – in Kürze hast Du Dein Typisierungsset im Briefkasten. Mit den Wattestäbchen einen Abstrich der Wangeninnenseiten machen und mit der Einverständniserklärung an uns zurückschicken. Nach Analyse der Probe stehst Du mit Deinen getesteten HLA-Gewebemerkmalen als möglicher Spender bereit – und das sogar weltweit!

2. Bestätigungstypisierung

Stimmen die Merkmale mit denen eines Blutkrebspatienten überein, wird Dein „Typ verlangt“. Wir melden uns bei Dir und bitten Dich um eine Blutprobe. Im Labor werden Deine Gewebemerkmale bestätigt sowie weitere wichtige Blutwerte untersucht. Passt soweit alles, wirst Du für den Patienten reserviert.

 3. Voruntersuchung

Stellt sich heraus, dass Du der ideale Spender bist, steht zunächst ein umfangreicher Gesundheitscheck an. Um die Spendertauglichkeit zu prüfen, werden unter anderem ein Lungenfunktionstest, ein Ultraschall des Bauches und ein großes EKG durchgeführt. Auch das Blut wird nochmals untersucht. Ist alles okay, bekommen wir die Spenderfreigabe.

4. Spende

Danach planen wir mit Dir die Spende. Bei rund 80 Prozent der Spenden werden die benötigten Stammzellen ambulant aus dem Blutkreislauf gefiltert. Vorher wird mit dem Hormon G-CSF die Produktion der Zellen angeregt. Eine Knochenmarkspende aus dem Beckenkamm unter Vollnarkose verbunden mit drei Tagen Klinikaufenthalt wird nur noch bei 20 Prozent der Spender durchgeführt. Das Knochenmark hat übrigens nichts mit dem Rückenmark zu tun.

Jetzt Spender werden!

Menschen, die eine Spende hautnah erlebt haben

„Macht es! Die Typisierung ist gar kein Aufwand.“

Jonas Hörning

26 Jahre aus Stadtoldendorf, Spende in 12/2017

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„Man muss gar keine Angst haben.“

Daniela Schwendy

47 Jahre aus Bad Salzdetfurth, Spenden in 11/2017 und 03/2018

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„Du kannst einem anderen Menschen Gesundheit schenken.“

Christian Nesser

35 Jahre aus Sehnde, Spende in 01/2018

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AUSFÜHRLICHE SPENDER- UND EMPFÄNGERBERICHTE FINDEST DU AUF UNSERER WEBSITE

Wichtige Fragen rund um die Registrierung und die Stammzellspende

Was sind Stammzellen?

Stammzellen, genauer gesagt Blutstammzellen, sind die Mutterzellen der Bestandteile unseres Blutes. Sie sind Basis für die gesamte Zellneubildung des Blutes und damit auch des Immunsystems. Die Blutzellen haben eine begrenzte Lebensdauer und werden im Knochenmark der großen Knochen wie dem Beckenkamm ständig neu gebildet. Vom Knochenmark gehen sie in die Blutbahn über, um dort ihre Aufgaben zu erfüllen.

Was ist Blutkrebs?

Blutkrebs ist ein Obergriff für bösartige Erkrankungen des blutbildenden und lymphatischen Systems des Körpers. Die gesunde Blutbildung ist gestört. Das Blut ist nicht mehr in der Lage, lebensnotwendige Aufgaben wie die Bekämpfung von Infektionen oder den Transport von Sauerstoff zu erfüllen. Leukämien sind die verbreitetsten Blutkrebserkrankungen. Bei ihnen kommt es zu einer starken Vermehrung von unreifen und damit funktionsunfähigen weißen Blutkörperchen. Führen Behandlungen wie die Chemotherapie nicht zur Heilung, ist eine Stammzellspende oftmals die letzte Überlebenschance.

Was sind HLA-Gewebemerkmale?

Bei den HLA-Gewebemerkmalen handelt es sich um Oberflächenmerkmale auf Körperzellen. Mit ihrer Hilfe erkennt das Immunsystem nicht nur Krankheitserreger, sondern unterscheidet auch zwischen eigenem und fremdem Gewebe. Damit die Stammzellen dem Patienten helfen können, müssen die Spender- und Empfängermerkmale übereinstimmen. Dann spricht man von „genetischen Zwillingen“. Die Merkmale werden anhand des Wangenabstichs festgestellt.

Wie wahrscheinlich ist eine Spende?

Etwa 10 Prozent aller registrierten Spender werden mal für eine Bestätigungstypisierung angefordert, nur 1 Prozent spendet tatsächlich. Sollte ein „genetischer Zwilling“ aber Deine Hilfe brauchen, stehst Du schon für ihn bereit. Allein im letzten Jahr waren 6.916 deutsche Spender Lebensretter für Blutkrebspatienten weltweit.

Tut eine Spende weh?

Werden die Stammzellen aus der Blutbahn gefiltert, kann es durch die anregte Stammzellproduktion zu leichten Knochenschmerzen kommen. Diese sind durch Schmerzmittel gut zu lindern und klingen schnell ab. Bei der Knochenmarkspende kann es im Bereich des Beckenkamms zu Blutergüssen und Wundschmerz kommen. Auch diese Schmerzen sind gut behandelbar. Das entnommene Knochenmark wird vom Körper binnen kürzester Zeit nachgebildet.

Erfährt man etwas über den Empfänger?

Nach der Spende kann der Spender Informationen zur Herkunft, zum Alter und Geschlecht des Patienten erfragen. Eine Kontaktaufnahme zwischen Spender und Empfänger ist frühestens nach 2 Jahren möglich.

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